Was dir zu erfolgreicher Teamarbeit noch fehlt

In der Theorie ist erfolgreiche Teamarbeit einfach und funktioniert immer. Dass das nicht immer so einfach umsetzbar ist, weiß jeder. Wir geben euch einige Tipps, um euren Erfolgsfaktor innerhalb des Teams zu steigern.

Inhaltsverzeichnis

In der Theorie ist erfolgreiche Teamarbeit nicht besonders schwer. Wenn sich jeder mit jedem versteht und jeder sein volles Potential zum Wohle des Teams ausschöpfen kann, ist alles geregelt. Wenn das Team dann auch noch alle Ziele erreicht, ist alles perfekt!
Was aber, wenn es in der Praxis ganz anders aussieht? Einzelne Teammitglieder kommen nicht miteinander aus und verhindern dadurch vor allem das Erreichen der Ziele für das gesamte Team. Wir wollen euch dabei helfen eure Teamarbeit zu stärken!

Ziele

Innerhalb des Teams wird höchstwahrscheinlich jeder persönliche Ziele verfolgen. Was an sich ja auch nicht schlecht ist. Nur sollten das nicht die einzigen Ziele sein, die verfolgt werden. Ihr solltet als Team gemeinsam Ziele anstreben! Wenn für alle klar ist, welche Ziele es zu erreichen gibt und was dafür getan werden muss, steigert das nicht nur die Effizienz, sondern auch die erfolgreiche Teamarbeit. Da jeder seine Aufgaben kennt und weiß, bis wann sie erledigt werden müssen, um das ganze Team dem Ziel näher zu bringen!

Mit dem SMART-Modell könnt ihr die Ziele für alle Teammitglieder visuell gestalten:

S – Spezifisch: Ihr solltet euer Ziel so spezifisch und konkret wie nur möglich formulieren. An welchem Punkt muss angesetzt werden? “Wir müssen unsere Kommunikation verbessern, sodass sie reibungsloser funktioniert.”

M – Messbar: Euer Ziel sollte messbar sein – das ist bei quantitativen Zielen natürlich einfacher als bei qualitativen. Achtet aber auch bei qualitativen Zielen darauf, dass sie messbar sind. “Wir möchten bis Ende des Jahres 100 neue Mitglieder gewonnen haben.”

A – Attraktiv/ Akzeptieren: Eure Ziele sollten für alle Teammitglieder attraktiv sein und es sollten sich alle daran binden. Alle sollten Lust dazu haben, das Ziel zu erreichen und sollten in die Entscheidungsphase mit eingebunden werden.

R – Realistisch: Setzt eure Erwartungen nicht zu hoch! Setzt euch realistische Ziele, die machbar sind. Ein unrealistisches Ziel ist nicht nur sehr schwer zu erreichen, sondern auch sehr demotivierend.

T – Terminiert: Ihr solltet euer Ziel an ein bestimmtes Datum gebunden haben. So könnt ihr klar erkennen, was bis wann erledigt sein muss. Nur wenn es einen Zeitpunkt gibt, bis zu dem euer Ziel erreicht sein muss, ist es auch messbar.

Kommunikation

Zunächst einmal steht oder fällt erfolgreiche Teamarbeit mit einer offenen Kommunikation. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder jedem ins Gesicht sagen muss, was man vom Gegenüber hält. Es geht darum, so miteinander zu kommunizieren, dass es eurer Team weiterbringt und dabei hilft, die angestrebten Ziele zu erreichen. Vor allem aber hilft eine offene Kommunikation euch dabei, verschiedene Sichtweisen zu sehen, Probleme direkt anzugehen und diese auch zu lösen. Sobald eine offene Kommunikation funktioniert und jeder seine Bedenken und Ideen äußern kann, wird sich auch jeder einbringen können und wollen.

Diversität

Diversität in einem Team kann unglaublich hilfreich sein. Unterschiedliche Wissensstände, Persönlichkeiten und Lebensstile ermöglichen eurem Team, verschiedene Perspektiven wahrzunehmen. Eure Aufgaben und Probleme könnt ihr so aus unterschiedlichen Sichtweisen angehen. Welche Lösungsstrategie am Ende die Richtige ist, wird sich im Laufe der Zeit feststellen. Vor allem aber lernt jedes einzelne Teammitglied andere Mitglieder zu tolerieren und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Erfolgreiche Teamarbeit bedeutet auch, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Es bringt nichts, wenn jeder nur sein eigenes Ding macht und mit dem Rest nicht besonders viel zu tun hat. Unterschiedliche Blickwinkel helfen bei eurer Problemlösung. Wenn ihr euch innerhalb des Teams gegenseitig helft, wird das die Produktivität fördern.

Teambuilding

Teambuilding hat eine große Auswirkung auf erfolgreiche Teamarbeit. Gemeinsame Aktionen wie Trainingslager, Ausflüge oder Teampartys, sowie die Schaffung von Verbundenheit außerhalb des Vereins, stärken die sozialen Beziehungen untereinander. So entsteht automatisch eine bessere Kommunikation und der Zusammenhalt wird gefördert. Der gemeinsame Spaß, den man auch außerhalb des Vereins miteinander hat, wird das Vertrauen und die Motivation im Team verstärken.

Der US amerikanische Psychologe Bruce Tuckman entwickelte für die Teamentwicklung ein fünf Phasenmodell.

Fünf-Phasen-Modell

  1. Orientierungsphase (Forming)
    Das Team findet sich zum ersten Mal zusammen und alle lernen sich kennen. Die Rollen im Team müssen erst noch gefunden werden und dementsprechend sind alle noch sehr zurückhaltend. In dieser Phase sollten alle auf das Gesamtziel hingewiesen werden, damit jeder weiß was ihn oder sie erwartet.
  2. Konfrontationsphase (Storming)
    Die Teammitglieder kommen sich näher und die ersten Konflikte entstehen. In dieser Fall fungieren die Teamleiter als Vermittler in der Konfliktlösung. In dieser Phase kann es gut sein, dass einige Mitglieder mit ihrem Aufgabenbereich überfordert sind und nach Hilfe fragen.
  3. Kooperationsphase (Norming)
    Diese Phase zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass langsam aber sicher alle im Team ankommen. Die größten Konflikte sind gelöst, alle haben ihre Position im Team gefunden und die Regeln sind klar festgelegt. Die Teamleiter sind hier Berater und helfen dabei die Regel einzuhalten.
  4. Integrationsphase (Performing)
    Die gegenseitige Unterstützung und die Nutzung der Unterschiede zwischen den Mitgliedern tragen dazu bei, dass das Team besonders leistungsfähig ist. Teamleiter können sich in dieser Phase eher zurückziehen und sollten nur sicher gehen, dass das Ziel nicht vergessen wird.
  5. Auflösungsphase (Adjourning)
    Die letzte Phase ist vor allem für Teams, die sich nur für ein bestimmtes Projekt zusammengetan haben. In dieser Phase ist die Reflexion sehr wichtig, da nach dieser Phase alle getrennte Wege gehen. Die Teamleiter sollten die Mitglieder für ihre Arbeit loben und jedem einzelnen ein angemessenes Feedback geben.

Fazit

Aller Anfang ist schwer. Kein Team ist von Anfang an perfekt oder bleibt es. Es wird hier und da Probleme im Team geben, aber ihr könnt diese schnell beheben, wenn ihr die oben aufgeführten Punkte im Hinterkopf behaltet.

Wir hoffen, dass dieser Artikel euch und eurem Team bei der Stärkung eurer Teamarbeit helfen konnte. Falls ihr noch weitere Artikel unseres Ratgebers lesen möchtet, findet ihr diese hier. Ihr habt weitere Fragen oder Anregungen zu diesem Thema? Habt noch weitere Tipps zum Thema erfolgreiche Teamarbeit? Dann schreibt uns einfach an [email protected] oder nutzt die Kommentarfunktion unterhalb dieses Artikels.

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